1. Juli 2016 – Besuch im Jules-Verne-Campus in München

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Screenshot von www.jules-verne-campus.de

Schule kann Spaß machen, das merkt man gleich, wenn man den Campus betritt. Und zwar Kindern und Lehrkräften gleichermaßen. Empfangen haben uns Frau Wörner, die Lernhausleiterin der Grundschule und Frau Matijczak, die Betriebsleiterin und Prokuristin des Campus.

Frau Wörner erklärte uns die Philosophie und das pädagogische Konzept ihrer Schule:
Im Mittelpunkt steht die individualisierte Lernbegleitung. Daneben legt die Schule großen Wert auf bilinguale Bildung und die besondere Förderung von Begabungen und Talenten der Kinder und Jugendlichen. Man merkt Frau Wörner an, wie viel Freude sie an der Arbeit mit „ihren“ Schülern- und Schülerinnen hat.

Den Betrieb aufgenommen hatte die Schule vor drei Jahren mit damals 41 SchülerInnen. Mittlerweile sind es knapp 300 in zwölf Grundschulklassen und zwei Gymnasiumsgruppen. Das Gymnasium ist mit zwei Klassen noch im Aufbau, aber es zeichnet sich ab, das auch dieser Zweig noch wachsen wird. Ganz offensichtlich hat der Jules-Vernes-Campus den Nerv vieler Eltern und Schüler getroffen.

Auf meine Frage hin erklärte uns Frau Matijczak, dass sich die Schule über das Schulgeld, das sich am Einkommen der Eltern orientiert, und über Zuschüsse des Bayerischen Staates finanziert. Das ermöglicht auch Schülern aus Elternhäusern mit geringerem Einkommen, die Privatschule besuchen zu können.

Nach unserem Gespräch haben uns zwei Schülerinnen ihre Schule gezeigt, wir durften wählen ob in englischer oder deutscher Sprache. Es war einfach schön zu erleben, wie begeistert und auch stolz die beiden auf „ihre“ Schule sind. Besondern gefallen hat mir, dass es neben den ganz „normalen“ Fächern wie Deutsch und Mathematik ein Unterrichtsfach“Neugierologie“ gibt. Gibt es etwas Schöneres für neugierige Kinder?

 

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