10. Oktober 2014 – „Operation Heimkehr“

IMG_0628-zugeschnittenManche können nicht mehr allein sein. Andere hingegen kapseln sich völlig ab. Und fast alle sind nicht mehr ganz die, die sie vorher waren: Menschen, die aus einem Krieg zurückkehren, haben meist noch lange an dem Erlebten zu tragen. Von solchen Menschen erzählt eine Ausstellung, die noch bis zum 17. Oktober im Bundestag zu sehen ist.

Unter dem sehr treffenden Titel „Operation Heimkehr“ haben Sabine Würich und Ulrike Scheffer Porträtfotos und Texte zusammengestellt, die dokumentieren, wie Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr ihre Rückkehr aus dem Afghanistan-Einsatz erlebt und bewältigt haben. Die Ausstellung hat mich sehr berührt.

Wir schicken unsere Soldatinnen und Soldaten in die Einsätze. Und wir müssen nach ihrer Rückkehr besser für sie sorgen: Mit Lotsinnen und Lotsen, die ihnen helfen, alle Unterstützungsangebote der Bundeswehr auch wirklich zu nutzen. Mit umfassenden Therapieangeboten für die physisch und psychisch Geschädigten. Und mit großzügiger Hilfe auch für die Familien, die die Last des Krieges oft über viele Jahre mittragen – auch und gerade dann, wenn die „Kampfhandlungen“, wie es immer heißt, eigentlich längst  vorbei sind.

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