12. Mai 2016 – AG Demografie: Schrumpfende Regionen lebenswert gestalten

160510 AG Demografie

Mit meinen KollegInnen aus dem Bund und den Ländern

Wie können wir Regionen mit Abwanderung attraktiv halten und machen, war die zentrale Frage der vergangenen AG Demografie der Fraktion. Hierfür hatten wir sowohl Experten aus der Fraktion als auch aus den Landtagen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns zu Gast. In beiden Ländern arbeiten Enquete-Kommissionen daran, den demografischen Wandel zu gestalten. Die Themen sind meist ähnlich: Mobilität, Wohnen, Bildung, Teilhabe, regionale Wertschöpfung, Pflege oder Gesundheit.

Parallel dazu erarbeitet die Bundestagsfraktion Positionen unter dem Titel „Schrumpfende Regionen lebenswert gestalten“. Meine Kollegen Chris Kühn und Markus Tressel, bei uns zuständig für Bauen und Ländliche Räume, stellten uns den aktuellen Stand vor. Wir waren uns einig, dass die demografische Entwicklung politisch und gesellschaftliche gestaltet werden muss. Stellschrauben auf Bundesebene sehen wir z.B. in der Raumordnung und Förderpolitik, beim Breitbandausbau, bei den finanziellen Handlungsmöglichkeiten für Kommunen oder in der Förderung bäuerlicher Landwirtschaft.

Im Anschluss diskutierten wir über das Ob und wie von Rückbau, über demografische Indikatoren von Strukturschwäche, über die Gleichwertigkeit von Lebensverhältnissen, über Mitwirkungsmöglichkeiten und Teilhabe vor Ort und über die Rolle von Kultur im ländlichen Raum

 

Zum Hintergrund:

In der Bundestagsfraktion gibt es in dieser Legislaturperiode eine AG Demografie unter meiner Leitung. In ihr beschäftigen wir uns umfassend mit den demografiepolitischen Themenspektrum. Wir arbeiten politikfeldübergreifend mit den jeweiligen Fachabgeordneten zusammen. Die Arbeit ist in vier Themencluster unterteilt, die sich am Lebensverlauf orientieren: erste und mittlere Lebensphase, Best Agers/Alter und All Ages.

 

 

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