15. April 2014 – Ein Tag im Wahlkreis

Arbeiten im WahlkreisbüroHeute Vormittag habe ich mich in München mit der DGB-Kreisvorsitzenden, Simone Burger, getroffen. Ich wollte mich – als immer noch neue – Bundestagsabgeordnete vorstellen und zum Thema ‚demografische Entwicklung‘ mit ihr ins Gespräch kommen.
Für den DGB ist der demografische Wandel schon länger ein Thema. Die IG BCE bspw. hat mit den Chemie-Arbeitgebern einen Tarifvertrag ‚Lebensarbeitszeit und Demografie‘ geschlossen. Auf der anderen Seite kennen viele mittelständische Unternehmen die Altersstruktur ihrer Belegschaft gar nicht genau und haben auch keine längerfristige, darauf abgestimmte Personalplanung. Bei manchen Firmen steht zu befürchten, dass in 5 – 10 Jahren fast schlagartig ganze Abteilungen in Rente gehen.
Um der demografischen Entwicklung zu begegnen wäre es nach Meinung von Frau Burger gut, auch über Bedarf auszubilden.  Die ‚alternden‘ Belegschaften stellen außerdem auch ein Problem für ältere Arbeitssuchende dar, denn bei einer älteren Belegschaftsstruktur scheuen die Unternehmen weitere ältere Mitarbeiter einzustellen. Noch … Außerdem berichtete Frau Burger, auf meine Frage nach ausländischen Fachkräften, dass momentan sehr wenige Anträge auf Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen eingehen.

Heute Nachmittag hat mich Oberstleutnant Bonauer im Wahlkreisbüro besucht, um mir als Mitglied im Verteidigungsausschuss das Sozialwerk der Bundeswehr vorzustellen.
Das Sozialwerk unterstützt Soldatinnen und Soldaten sowie auch zivile MitarbeiterInnen in schwierigen Lebenssituationen und bei besonderen Belastungen. Damit schließt das Sozialwerk eine Lücke im Betreuungsnetzwerk. Besonders bemerkenswert finde ich, dass diese Betreuung überwiegend von ‚Ehrenamtlichen‘ erbracht wird und Ausdruck der gegenseitigen Solidarität unter SoldatInnen und ZivilistInnen ist. Dabei werden gerade auch die Schwächsten in den Blick genommen, die spezielle Unterstützung und Entlastung brauchen: Behinderte Kinder und ihre Eltern. Die Fotos, die ich von den Freizeiten gesehen habe, zeigen, wie viel Spaß die Kinder haben.  Und gleichzeitig können auch die Eltern unbeschwert eine ‚Auszeit nehmen‘, weil sie ihre Kinder gut betreut wissen.

Und jetzt gilt es vor der Osterpause noch die ‚offenen‘ mails zu beantworten, um dann unbeschwert ein paar freie Tage genießen zu können.

 

 

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