18. März 2016 – Pressemitteilung: Und jährlich grüßt der Equal Pay Day

160318 PM Equal Pay Day Doris Wagner UN Women New York

Auf der diesjährigen UN-Frauenkonferenz in New York habe ich mich für gleiche Rechte für Frauen eingesetzt.

Im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erlebt ein Journalist so lange denselben Tag, bis er alles richtig macht. Bis Ansage, Date und alles dazwischen rund laufen, hängt er in der Zeitschleife.

Mit dem Equal Pay Day (EPD) wiederholt sich seit 1966 der Aktionstag zum Gender Pay Gap, der die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern in Arbeitszeit symbolisiert. Seit sechzig Jahren erfolgt das gleiche Ritual: Rote Taschen, Schuhe und Tücher geben Mitte März Signal, dass Frauen auch im Jahr 2016 immer noch über 20% weniger verdienen als Männer. Bei vergleichbarer Arbeit. Was läuft schief? Und was hilft raus aus der Schleife?

Als demografiepolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag erkläre ich dazu:

„Wenn das in dieser Geschwindigkeit so weiter geht, dauert es noch über 70 Jahre, um die Lohnlücke zu schließen. Das ist eindeutig zu lange. Wir brauchen endlich ein Entgeltgleichheitsgesetz, öffentliche Aufträge könnten an equal pay gebunden sein und gerne auch ein equal-pay-Zertifikat für Unternehmen – jetzt!“

EPD Logo mit BPW-Zeile 120104 schwarz

Das Logo des Equal Pay Days

Vom geringeren Verdienst sind vor allem Frauen in Teilzeit betroffen. Der Gehaltsknick zieht für sie zusätzlich eine geringe Rente nach sich.

„Es ist ein Unding, dass Frauen über Altersarmut nachdenken müssen, wenn sie ihre Familienphase organisieren müssen“, sagt Heidi Schiller, Vorsitzende der Münchner Grünen. „Teilzeitmodelle sollten Familien in der aktuellen Situation unterstützen, und nicht Jahrzehnte später nochmals die Haushaltskasse belasten“ so Schiller weiter.

 

Für Rückfragen stehen Ihnen Heidi Schiller (0177/3385967) und mein Büro (030-22773034) gerne zur Verfügung.

 

 

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