23. Oktober – Demografischer Wandel in der Großstadt München

imageIn Berlin arbeite ich mit der Demografie AG unserer Fraktion derzeit an einem Konzept, wie wir dem Demografischen Wandel begegnen können. Dabei ist es mir aber wichtig, die Ideen und Ansätze von vor Ort mit einzubeziehen.

Deshalb habe ich mich am
m vergangenen Donnerstag mit einigen StadträtInnen aus München getroffen, um mit ihnen zu diskutieren, welche Auswirkungen der DemogNachvrafische Wandel auch in München konkret hat und was wir gemeinsam tun können, dem zu begegnen. Aber auch um Informationen für meine Arbeit in Berlin ‚mitzunehmen‘.

Die Hauptthemen unseres Gesprächs waren dabei, die Umgestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs, die Nachverdichtung in einzelnen Stadtteilen sowie die Einbindung der Migrantinnen und Migranten, die nach München kommen.

image

In München platzen die U- und S-Bahnen zu den Hauptverkehrszeiten längst aus allen Nähten und Autoverkehr ist schon aus ökologischen Gründen keine Alternative. Ein möglicher Lösungsansatz wäre beispielsweise die Einführung einer Straßennutzungsgebühr, bei der die PKW-Nutzung in der Innenstadt abhängig von der Kilometeranzahl kostenpflichtig wird. Beispiele dafür gibt es einige, so zum Beispiel in London oder Stockholm.

Einzelne Stadtteile in München sind deutlich weniger dicht bebaut als andere. Dadurch hat die Stadt an diesen Orten einen ganz besonderen Charme, den es natürlich zu erhalten gilt. Andererseits hat München in den letzten Jahren zunehmend mit Wohnraumknappheit zu kämpfen. Hier müssen Lösungen gefunden werden, wie mehr Wohnraum geschaffen werden kann, der Charakter dieser Stadtteile aber erhalten wird.

Auch Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund müssen in den Demografieprozess mit einbezogen werden. Wir erleben derzeit eine rasant älter werdende Gesellschaft, in der wir auf die Zuwanderung junger Menschen angewiesen sind. Vor allem in Städten ist Migration ein Thema und so war auch die Frage, wie wir diese Menschen besser einbeziehen können. Besonders spannend war, dass die StadträtInnen mir von konkreten Projekten aus München berichten konnten, wie zum Beispiel das Bildungsprojekt „Sommercamp“ der Industrie- und Handelskammer.

Share