26. – 28. April – Bundesdelegiertenkonferenz im Velodrom in Berlin

April Berlin Velodrom„Wir müssen ganz klar machen, wer Gleichstellung will, muss grün wählen!

Eigentlich ist gerade genau jetzt der Moment für die Wende für Frauen. Aber was passiert?

  • Die Unions-Frauen verraten ihre Ideale und die Frauen in Deutschland gleich mit. Sie stimmen trotz der fraktionsübergreifenden Berliner Erklärung im Bundestag gegen eine Quotenregelung.
  • Das Betreuungsgeld führt zurück in die gleichstellungspolitische Prähistorie.

Deshalb müssen wir am 22. September das „eigentlich“ abwählen und für schwarz-grüne Gedankenspiele sehe ich da keinen Raum. 

Mit unserem Wahlprogramm legen wir den Grundstein dafür, dass die frauenpolitische Wende am Tag nach der Wahl losgehen kann. Wir wollen die ‚Eigenständige Existenzsicherung‘ als Schlüsselprojekt im Programm verankern. Darüber sprechen wir seit der Gründung der Grünen. Die Sicherung der eigenen Existenz auch in Zeiten von Nicht-Erwerbstätigkeit. D.h., dass frau von ihrer Arbeit leben können muss. D.h., dass Frauen eine auskömmliche Rente brauchen. Das können heute immer noch nicht alle Frauen von sich sagen.

Immer mehr Frauen arbeiten, aber immer weniger. Mit Minijobs und Teilzeit wird keine ausreichende Rente erwirtschaftet. Erwerbsarbeit und Care-Arbeit muss besser verteilt werden. 10% der erwerbstätigen Frauen muss ‚aufstocken‘, deshalb sind Mindestlöhne ein Rentenprogramm für Frauen.

Wir wollen, dass es Frauen in unserer Gesellschaft gut geht, dass sie nicht zwischen Rente und Familie entscheiden müssen.

Und wir müssen in den nächsten Monaten ganz klar machen: Wer Gleichstellung will, wer eine zukunftssichernde Frauenpolitik will, muss ‚grün‘ wählen!

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