27. Februar 2015 – Pressemitteilung: Ich begrüße die Rezeptfreiheit der „Pille danach“

Doris Wikipedia Foto I Sven Teschke - (CC) BY-SA 3.0 de

Foto: Sven Teschke – (CC) BY-SA 3.0 de, www.wikipedia.de

Der Bundestag hat einstimmig das politische Zeichen gesetzt, die „Pille danach“ rezeptfrei zu machen. Nun fehlt nur noch, dass der Bundesrat Anfang März den Weg frei macht. Dann ist die „Pille danach“ endlich auch in Deutschland direkt in der Apotheke erhältlich, wie es fast überall in Europa Praxis ist. Das stärkt das Selbstbestimmungsrecht von Frauen nach einer „Verhütungspanne“ oder bei Anwendung von sexueller Gewalt. Diese Stärkung der Selbstbestimmung von Frauen haben CDU und CSU seit mehr als zehn Jahren verhindert. Erst die Europäische Kommission hat die Union zu einem Sinneswandel gezwungen.

Der Bundestag hat beschlossen, was wir Grünen schon lang forderten: Junge Frauen haben zukünftig die Wahl, Notfallverhütungsmittel entweder nach einer ärztlichen Verschreibung kostenlos bzw. gegen Zuzahlung zu erhalten, oder aber direkt in der Apotheke selbst zu kaufen.

Wir erwarten, dass Apotheken – insbesondere im Notdienst – umfassend beraten sowie die zeitnahe Einnahme der „Pille danach“ sicherstellen, indem sie beide Präparate der „Pille danach“ vorrätig haben.

 

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