29. Juni 2016 – Demografie und Rente: Hauptthema auf der Stadtversammlung

Als demografiepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion ist die „Rente“ für mich eines der wesentlichen Themen. Wie wir bei der Generationengerechtigkeit unseren grünen Kompass klar im Auge behalten, darüber will ich gemeinsam mit Udo Philipp, Mitglied der Grünen Rentenkommission, am 29. Juni auf der Stadtversammlung in München mit euch diskutieren. Warum die „Rente“ uns alle angeht? Das kann ich schon mal im Film erklären.

Weniger, älter, besser

Mittlerweile werden in 100 Jahren nur noch drei Generationen geboren und nicht mehr vier. Das heißt, wir werden langfristig weniger. Gleichzeitig leben wir aber auch viel länger und das bedeutet, dass wir sehr viel länger Rente beziehen. In den 1960er Jahren haben wir nur 10 Jahre Rente bezogen. Mittlerweile ist es so, dass Männer 17 Jahre und Frauen im Durchschnitt sogar 21 Jahre Rente erhalten. Dazu kommt, dass in 10 bis 15 Jahren die große Generation der Babyboomer in Rente geht. Das führt dazu, dass drei Erwerbstätige die Rente für zwei Ruheständlerinnen erwirtschaften müssen.

All das zeigt, dass wir unser Rentensystem dringend zukunftsfest machen müssen. Und dabei sollten wir den grünen Kompass vor Augen haben. Dazu gehört für mich in diesem Fall die Generationengerechtigkeit. Wir haben jetzt die Verantwortung für die künftigen Generationen. Und müssen dafür sorgen, dass wir den noch nicht Geborenen ein Rentensystem hinterlassen, welches frei von untragbaren Lasten ist. Kurz gesagt, wir müssen die Rente so reformieren, dass sie enkeltauglich ist.

Stadtversammlung

Diskutiert mit mir und Udo über die demografische Herausforderung „Rente“ am 29. Juni in München!

Wann: Mittwoch, 29. Juni 2016, 19 Uhr

Ort: Kolpinghaus St. Theresia (Neuhausen/Gern), Hanebergstraße 8, 80637 München

Mehr Infos: Stadtversammlung München

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