Pressemitteilung: Etwas tun gegen die Altersarmut bei Frauen! Für Rückkehrrecht und flexible Vollzeit!

26. Juni 2017 – Zu der heute veröffentlichte Studie „Entwicklung der Altersarmut bis 2036“ der Wirtschaftsforschungsinstitute DIW und ZEW im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erkläre ich:

„Altersarmut trifft Frauen in Bayern besonders hart. Deshalb ist es äußerst wichtig, dass Frauen sich selbst rechtzeitig im Verlauf ihrer Berufstätigkeit um ihre Alterssicherung kümmern. Dafür muss die Politik die richtigen Rahmenbedingungen schaffen: Mit der Absage Merkels an das im Koalitionsvertrag vereinbarte Rückkehrrecht auf Vollzeit wird eine eigenständige finanzielle Absicherung von Frauen mit Blick auf die Altersvorsorge von der Kanzlerin regelrecht torpediert.“

Ich kommentiere weiter: “Wir Grüne fordern ausdrücklich ein Rückkehrrecht auf früheren Stundenumfang, damit Frauen nicht in der Teilzeitfalle steckenbleiben. Auch für Männer ist das Rückkehrrecht ein Anreiz, sich mehr in familiäre Arbeit einzubringen und fördert damit die gleichberechtigte Partnerschaft in Familien.“

Und ich nenne noch ein zweites politisches Instrument gegen Altersarmut: „Wir Grüne fordern die Einführung einer flexiblen Vollzeit, bei der Beschäftige in einem Zeitkorridor von 30 bis 40 Stunden pro Woche selbst bestimmen können, wie ihre persönliche Vollzeit je nach ihrer Lebenssituation aussieht.“

 

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