08. Dezember 2016 – Unsere Grüne Demografiestrategie

150911 PM Minderheitenrechte Familienausschuss Bundestag Doris Wagner AnhoerungEs ist vollbracht! Über zwei Jahre habe ich mit den KollegInnen aus der Fraktion diskutiert, mit ExpertInnen gesprochen und Konzepte entwickelt. Das Ergebnis meiner AG Demografie ist nun fertig: Das Positionspapier „Heute gemeinsam für ein gutes Morgen – Den demografischen Wandel gestalten“.

Das Papier ist von der Fraktion beschlossen und somit unsere ambitionierte Grüne Demografiestrategie. Statt einer räumlichen Betrachtung haben wir die Lebensverlaufsperspektive gewählt. Das heißt, wir haben geschaut, welche Bedarfe es in welchem Lebensalter gibt und haben dafür Lösungen und Maßnahmen entwickelt. Ich bin stolz auf das Ergebnis und bedanke mich bei den vielen MitstreiterInnen.

Das Positionspapier findet sich hier.

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20. September 2016 – ExpertInnen-Gespräch zu Demografie

Doris Wagner in Jakob-Kaiser-Haus

Bei der Vorstellung des Positionspapiers

Unsere Bevölkerungspyramide steht Kopf: Die Älteren werden mehr und älter während die Zahl der jungen Menschen schrumpft. Daneben wird unsere Gesellschaft bunter: dank Zuwanderung, neuer Familienmodelle und vielfältigeren Lebensverläufen. Die demografische Entwicklung ist voller Gegensätze und führt als stille Revolution zu tiefgreifenden Veränderungen. Ich möchte diesen Wandel und somit die Zukunft aktiv gestalten. Es geht nicht um Anpassung, sondern einen Qualitätssprung nach vorn. Mein Leitmotiv ist hierfür die Generationengerechtigkeit.

In den letzten Monaten habe ich dazu als Leiterin der AG Demografie in der Fraktion mit vielen ExpertInnen zentrale Handlungsfelder erörtert. Daraus ist ein Positionspapier entstanden, Weiterlesen

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1. Juni 2016 – AG Demografie: Kommunalfinanzen

160530 AG Demografie mit Doris Wagner, Anja Hajduk und Prof Gisela Faerber

mit Prof. Gisela Färber (Mitte) und meiner Kollegin Anja Hajduk (links)

„Finanzausstattung der Kommunen – Was kostet uns der demografische Wandel?“ war das Thema unserer Sitzung. Dazu begrüßten wir Prof. Gisela Färber von der Universität Speyer als Expertin. Sie erläuterte uns die großen Herausforderungen für die Kommunen:

  • Integration meistern
  • in Bildung investieren
  • den öffentlichen Raum für Alle gestalten
  • Pflegeleistungen für die immer mehr Hochbetagten sicherstellen
  • Erwerbsquoten erhöhen und für arbeitsplatznahe Betreuung sorgen.

Der Trend zur Re-Urbanisierung setze sich weiter fort, verstärkt durch die Zuwanderung. Dies führe zu einer Polarisierung zwischen wachsenden Agglomerationen und schrumpfender Peripherie. Hinzu komme Investitionslücke, die in Westdeutschland entstand, weil statt 3% nur noch 1% des BIP investiert worden seien.

Was ist also zu tun?

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12. Mai 2016 – AG Demografie: Schrumpfende Regionen lebenswert gestalten

160510 AG Demografie

Mit meinen KollegInnen aus dem Bund und den Ländern

Wie können wir Regionen mit Abwanderung attraktiv halten und machen, war die zentrale Frage der vergangenen AG Demografie der Fraktion. Hierfür hatten wir sowohl Experten aus der Fraktion als auch aus den Landtagen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns zu Gast. In beiden Ländern arbeiten Enquete-Kommissionen daran, den demografischen Wandel zu gestalten. Die Themen sind meist ähnlich: Mobilität, Wohnen, Bildung, Teilhabe, regionale Wertschöpfung, Pflege oder Gesundheit. Weiterlesen

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28. Januar 2016 – AG Demografie: Inklusive Sozialräume

160125 AG Demografie zu Inklusiven Sozialraeumen mit Albracht Rohrmann

Mit Prof. Rohrmann (2.v.l.) und meinen Kolleginnen Corinna Rüffer (r.) und Elisabeth Scharfenberg (l.)

Alte und behinderte Menschen haben oftmals ähnliche Bedürfnisse. Doch die Sozialgesetzbücher trennen beide Bereiche scharf und erschweren somit, die Schnittstellen zu bearbeiten. Dies widerspricht unseren Verständnis von Inklusion, wonach jedem Menschen seinen/ihren Platz in der Gesellschaft zu ermöglichen ist.

In der Pflege spielten Teilhabe, Eingliederung und Inklusion lange keine Rolle. Vor dem Hintergrund der aktuellen Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs stellt sich zudem die Frage, wie dieser teilhabeorientiert umgesetzt werden kann?

Als Experte hatten wir Prof. Albrecht Rohrmann zu Gast, der an der Uni Siegen Sozialpädagogik mit den Schwerpunkten Soziale Rehabilitation und Inklusion lehrt. Er wies darauf hin, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf oftmals Ausgrenzung ausgesetzt sind – Weiterlesen

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28. September 2015 – AG Demografie: Wachstum und Wohlstand

AG Demografie Wachstum und Wohlstand_Doris Wagner mit Gerhard Schick und Dieter Janecek

Mit meinen Kollegen Gerhard Schick und Dieter Janecek (von links)

Wie lässt sich Wirtschaften ohne Wachstum mit den Rechten künftiger Generationen, insbesondere dem Recht auf eine solide soziale Sicherung, vereinbaren? Diese Frage beschäftigt mich als demografiepolitische Sprecherin genauso wie meine Kollegen aus der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Deshalb diskutierten wir diese Woche in der AG Demografie mit Dieter Janecek und Gerhard Schick ihr grünes Konzept von Wachstum und Wohlstand vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung.

Wir stehen vor großen Herausforderungen sowohl ökonomisch als auch ökologisch und sozial. Als reiches Industrieland wird es für Deutschland immer schwieriger hohe prozentuale Wachstumsraten zu erzielen – selbst wenn die Produktion absolut gesehen immer noch stetig steigt und somit auch die Ressourcenverschwendung nicht gestoppt wird. Weiterlesen

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14. Juli 2015 – Allianz Zukunftsworkshop

Doris Wagner und Dr. Wolfgang Brezina, Vorstand Personal Allianz Deutschland AG

Mit Dr. Wolfgang Brezina, Vorstand Personal Allianz Deutschland AG

‚Allianz Zukunftsworkshop‘ – ich habe mich wirklich sehr über die Einladung zu dieser ausgesuchten Gesprächsrunde gefreut. Meine Aufgabe war es, einen kurzen Impuls zum Thema ‚Demografie‘ zu geben. Hier mein Input:

„Wir haben von Ihnen zur Vorbereitung der heutigen Diskussion einen Chart bekommen, der die Risiken für unsere Gesellschaft darstellt (siehe weiter unten). Und ich denke, dass ‚Demografie bzw. die ‚demografische Entwicklung‘ dazu gehören. Weiterlesen

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3. Juni 2015 – AG Demografie: Lebenslanges Lernen

Doris Marine

In zehn Jahren wird es in Deutschland 6,5 Mio. Fachkräfte weniger geben. Einmal mehr zeigt sich: Wir brauchen alle. Junge und Ältere, Frauen und Männer, Einheimische und Zugewanderte. Genauso selbstverständlich werden wir immer wieder neu und dazulernen müssen, um auf dem Arbeitsmarkt bestehen zu können. Die Halbwertszeit unserer Wissens nimmt immer weiter ab. Weiterlesen

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22. April 2015 – AG Demografie: Zeitpolitik für Geschlechtergerechtigkeit

Mit Prof. Klammer (Mitte) und Ulle Schauws (links)

Mit Prof. Klammer (Mitte) und Ulle Schauws (links)

Vor einem Monat war der Equal Pay Day. Wir erinnerten daran, dass Frauen noch immer 22% weniger Lohn bekommen. Das hat verschiedene Ursachen: häufigere Teilzeit, öfter in Minijobs, längere Pausen für Erziehung und Pflege oder gesellschaftliche Rollenvorstellungen, um nur einige zu nennen.

Dabei wollen viele Familien anders leben; sie wollen sich die Betreuung der Kinder und die Arbeitszeit partnerschaftlich aufteilen. Damit dies kein Wunschtraum und ihnen die Falle der ungewollten Retraditionalisierung erspart bleibt, arbeiten wir in der Fraktion an zeitpolitischen Modellen. Auch in unserer AG Demografie steht das Thema auf der Tagesordnung. Mit Prof. Ute Klammer haben wir uns eine ausgewiesene Expertin hierzu eingeladen, die sich seit vielen Jahren wissenschaftlich mit Geschlechtergerechtigkeit und Arbeitswelt beschäftigt und den ersten Gleichstellungsbericht verantwortet hat. Weiterlesen

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25. März 2015 – AG Demografie: Haushaltsschecks zur Familienunterstützung?

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Mit Prof. Meier-Gräwe (rechts) und Franziska Brantner (links)

Familien fehlt es an Zeit. Diese Erkenntnis ist nicht neu und dennoch tut sich die Politik schwer, dem etwas entgegen zu setzen. Die sog. Rush-hour des Lebens ist gerade für junge Familien ein Problem, da sie vor vielfältigen Herausforderungen stehen: Karriere vorantreiben, Kinder erziehen, die pflegebedürftigen Eltern versorgen und sich am besten noch bürgerschaftlich engagieren. Weiterlesen

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