Der Bundeswehrverband fragt nach: Die zivilen Beschäftigten der Bundeswehr

Screenshot von www.dbwv.de

13. September 2017 – Wenn es um die Bundeswehr geht, sprechen wir oft nur über die fast 180.000 Soldatinnen und Soldaten. Was dabei meistens vergessen wird: neben den vielen Soldatinnen und Soldaten gibt es auch rund 60.000 zivile Beschäftigte, die für die Bundeswehr arbeiten.

Das Magazin des deutschen Bundeswehrverbands hat mich gefragt, wie wir Grüne uns die Zukunft für den zivilen Personalkörper der Bundeswehr vorstellen. Hier findet ihr meine Antworten.

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Traunstein: Grüne Sicherheitspolitik in unsicheren Zeiten

mit Kreisrat Sepp Hohlweger, Gisela Sengl (MdL) und Kreissprecherin Helga Mandl (von links)

22. August 2017 – Ich war vergangenen Monat in Traunstein zu Gast, um über Grüne Sicherheitspolitik zu referieren.

Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen. Mit diesem „Münchener Konsens“ aus dem Jahr 2014, haben der damalige Außenminister Frank Walter Steinmeier, der damalige Bundespräsident Joachim Gauck und die amtierende Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eine vermeintlich neue Phase in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik eingeläutet. Und genau zu diesem Thema hat mich der Grüne Kreisverband in Traunstein zu einem Diskussionsabend eingeladen.

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BBC Interview – Deutschland als Militärmacht?

Screenshot von http://www.bbc.co.uk

14. Juni 2017 –  Wie verändert sich die Rolle Deutschlands in der europäischen Sicherheitspolitik? Was soll und was kann Deutschland leisten?  Diese Fragen beleuchtet der aktuelle Beitrag der BBC „Germany – Anxious Giant“. In meinen Beiträgen mache ich deutlich, dass Deutschland kein „Anxious Giant“ sein muss, sich aber trotzdem nicht kopflos in militärische Abenteuer stürzen darf. Wahnwitzige Erhöhungen des Verteidigungsetats, ohne zu wissen wofür die Gelder überhaupt verwenden werden sollten, sind kein Ausdruck einer durchdachten sicherheitspolitischen Strategie.

Das vollständige Interview zum Nachhören gibt es unter www.bbc.co.uk. 

 

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Meine Rede zum Wehrbericht

01. Juni 2017 – Und täglich grüßt das Murmeltier – Das ist der Eindruck den ich beim Lesen des Wehrberichts für das Jahr 2016 bekomme. Wie auch in den Jahren zuvor ist das Resümee des Wehrbeauftragen wieder einmal: „Es ist von allem zu wenig da“. Warum sich Personalprobleme in der Bundeswehr nicht einfach mit mehr Dienstposten lösen lassen, erkläre ich in meiner Rede zum Wehrbericht. Darin fordere ich Frau von der Leyen auch auf, die aktuellen Vorfälle um eine Gruppe rechtsextremer Soldaten restlos aufzuklären und dem Bundestag umgehend einen Zeitplan für die von ihr angekündigten Reformen vorzulegen.

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Münchner Studierende auf Berlin Besuch

18. Mai 2017 – Studierende des Fachs   „Soziale Arbeit“ der Katholischen Stiftungsfachhochschule München haben mich in Berlin besucht. Die Gruppe um Dekan Prof. Andreas Schwarz wollte bewusst auch eine Oppositionsstimme hören. In einer spannenden Diskussion konnte ich meine Sichtweise auf aktuelle Herausforderungen darstellen, z. B. zu den jüngsten Skandalen in der Bundeswehr, der Forderung nach einem Einwanderungsgesetz und dessen Auswirkungen auf die demografische Entwicklung. Weiterlesen

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Pressemitteilung: Internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten – Red Hand Day

11. Februar 2017 – Die Bundeswehr wirbt Jugendliche immer gezielter an- und das trotz der internationalen Bemühungen gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Das ist absurd und fatal. Anlässlich des Internationalen Tages gegen den Einsatz von Kindersoldaten Red Hand Day – am 12. Februar 2017 habe ich das in einer Pressemitteilung erklärt:

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Pressemitteilung: Von der Leyen muss sicherheitspolitisches Konzept für Bundeswehr vorlegen

Auf dem Bild sind deutsche Soldaten während eines Einsatzes in Afghanistan zu sehen.24. Januar 2017 –  Zum heute veröffentlichten Wehrbericht 2016 erkläre ich als Berichterstatterin im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags:

Der Wehrbericht bestätigt einmal mehr: Die Verteidigungsministerin zündet gerne das große Feuerwerk – doch ein sicherheitspolitisches Konzept für die Bundeswehr hat sie nicht. Zu Recht kritisiert der Wehrbeauftragte, dass der Bundestag bis heute keine Grundsatzdebatte über das Weißbuch geführt hat.

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Meine Rede zum Wehrbericht

20. Januar 2017 – „Die Bundeswehr hat von allem zu wenig“ – so steht es im Wehrbericht 2015. Und was tut Frau von der Leyen, um die Probleme der Bundeswehr zu lösen? Sie wirft dem schlechten Geld viel neues, gutes hinterher – und kündigt per ordre de mufti ganze Heerscharen an neuen SoldatInnen an. Dass und warum diese Politik nicht hilft, erkläre ich in meiner Rede zum Wehrbericht:

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08. Dezember 2016 – Pressemitteilung: Trauriger Rekord bei minderjährigen RekrutInnen

160511 Beitrag BR-Rundschau zu Stellenzuwachs bei der BundeswehrDie Zahl der Minderjährigen in der Bundeswehr hat 2016 ein neues Rekordniveau erreicht. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Schriftliche Frage von mit hervor. Demnach haben allein von Januar bis Ende November 2016 insgesamt 1768 Jugendliche den Dienst in der Bundeswehr aufgenommen – 260 mehr als im gesamten Vorjahr.

Dazu erkläre ich: „Die Bundesregierung trägt die Personalprobleme der Bundeswehr auf dem Rücken von Kindern und Jugendlichen aus. Es ist völlig absurd, dass wir einerseits versuchen, Jugendliche vor Video-Ballerspielen zu schützen – und gleichzeitig lassen wir sie mit echten Waffen auf Pappkameraden schießen. Weiterlesen

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