8. März 2016 – Und hergehört! Ein Beitrag zur Lage der Frauen in der Bundeswehr

160304 Wehrhafte Frauen3

Mit Hauptmann Aline Audörsch (rechts)

Sie sind kein ganz bunter Hund mehr, aber eine Selbstverständlichkeit sind sie auch noch nicht überall: Frauen in der Bundeswehr. Die Verteidigungsministerin will den Anteil der Soldatinnen erhöhen, indem sie Frauen gezielter fördert und die Arbeitsbedingungen attraktiver macht. Eine geregelte Arbeitszeit, mehr Möglichkeiten zur Teilzeit oder Langzeitarbeitskonten sollen mehr Frauen in die Bundeswehr locken. Ob diese Rechnung wohl aufgeht? Zum heutigen Weltfrauentag hat sich die ARD-Korrespondentin Andrea Müller mal umgehört

Den Bericht zur Podiumsdiskussion dazu am 3. März gibt es hier.

Share

4. März 2016 – Podiumsdiskussion: „Wehrhafte Frauen“

160304 Wehrhafte Frauen

Mit der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (rechts) und Hauptmann Aline Audörsch (Mitte)

„Ich habe in all den Jahren schon ein etwas breiteres Kreuz aufgebaut.“ So diplomatisch brachte Hauptmann Aline Audörsch gestern Abend auf den Punkt, was viele Frauen in der Bundeswehr erleben: Sie werden nur selten offen diskriminiert. Aber allzu empfindlich sollten sie bitteschön auch nicht sein.

Mit Blick auf den Internationalen Frauentag hatte die Vertretung des Saarlands in Berlin zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, bei der ich mit Hauptmann Aline Audörsch, mit der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Staatssekretärin im Verteidigungsministerium Dr. Katrin Suder darüber diskutiert habe, wie es den Frauen in der Bundeswehr 15 Jahre nach Öffnung aller Laufbahnen eigentlich geht – und was wir noch tun müssen, um die Bundeswehr tatsächlich geschlechtergerecht zu machen. Weiterlesen

Share

3. Dezember 2015 – Meine Rede zum Wehrbericht

Doris WagnerAuch 15 Jahre nach Öffnung der Bundeswehr für Frauen haben Soldatinnen mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen. Und das gilt nicht nur für die Vereinbarkeit von Familie und Dienst. Sondern auch für die Chancen, Karriere zu machen. In meiner Rede zum Wehrbericht 2014 zeige ich auf, was wir tun müssen, um den Soldatinnen die Anerkennung zuteil werden zu lassen, die sie verdienen.

Eine Videoaufzeichnung der Rede finden Sie hier.

 

Share

27. November 2015 – Kamerad (w): Fachgespräch zum Männerbild der Bundeswehr

Gruppenbild

Von links nach rechts: Oberst i.G. Reinhold Janke, Doris Wagner MdB, Hendrik Quest, Dorothea Siegle, Hauptmann Petra Böhm, Dag Schölper und Henning von Bargen

Seit 2001 stehen alle militärischen Laufbahnen in den Streitkräften auch Frauen offen. In jeder fünften Bundeswehr-Uniform soll bald eine Frau stecken. Das fordert Verteidigungsministerin von der Leyen – und formuliert damit ein durchaus ehrgeiziges Ziel.

In den 15 Jahren, die seit der Öffnung aller Bundeswehr-Laufbahnen für Frauen verstrichen sind, ist der Anteil der Soldatinnen auf gerade mal 11 Prozent angewachsen. Beim Heer liegt die Quote noch deutlich darunter. Und auch bei den Männern zählt die Bundeswehr nicht gerade zu den begehrtesten Arbeitgebern in Deutschland.

Was bedeuten Soldatinnen für das Männerbild der Bundeswehr? 

Unter dem Titel „Kamerad (w)“: diskutierten wir diese Frage am 27. November 2015 in einem Fachgespräch mit ExpertInnen aus der Bundeswehr, den Medien und der Zivilgesellschaft.

Weiterlesen

Share

26. August 2015 – Attraktivitätsagenda berücksichtigt zivile Bundeswehrangehörige kaum

150826 Doris Wagner Wehrtechnische Dienststelle fuer Luftfahrzeuge und Luftfahrtgeraet der Bundeswehr ManchingErfahrungsbericht vom Besuch der Wehrtechnischen Dienststelle für Luftfahrzeuge in Manching

Viele spannende Eindrücke und einige Kritikpunkte an der Attraktivitätsagenda „Bundeswehr in Führung“ habe ich bei meinem Besuch der Wehrtechnischen Dienststelle für Luftfahrzeuge und Luftfahrtgerät der Bundeswehr in Manching mitgenommen.

Die „WTD 61“, wie die Dienststelle kurz heißt, erprobt Luftfahrtgeräte der Bundeswehr. Mit rund 530 Dienstposten und vielen Auszubildenden werden Transport- und Kampfflugzeuge sowie Hubschrauber der Bundeswehr auf Herz und Nieren getestet, bevor diese in Einsätze gehen dürfen. Das findet hauptsächlich in Manching statt, aber auch an vielen Einsatzorten rund um den Globus. Weiterlesen

Share