9. Juni 2016 – Erfolgreicher Einsatz für die Rechte der SoldatInnen

Bundeswehr

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Es kommt nicht alle Tage vor, dass die kleinste Oppositionspartei die Politik der Bundesregierung entscheidend verbessern kann. Umso stolzer bin ich auf einen großen Erfolg, den wir diese Woche im Verteidigungsausschuss erzielt haben: Dank meiner Initiative ist das neue Soldatenbeteiligungsgesetz in zwei Punkten geändert worden – zu Gunsten der Soldatinnen und Soldaten.

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25. Mai 2016 – Rückblick: Meine letzten Wochen

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Mit der LAG Frauen- und Gleichstellungspolitik

Die letzten Wochen waren unglaublich bewegt. Viele spannende, interessante Termine! Manchmal auch gemixt mit Ungeduld, weil die Dinge nicht oder nicht so schnell funktionieren, wie ich es mir vorstelle:
Sicherheitspolitik, Demografie, Münchnerisches, Grün und Draußen …

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich am 9. April an der LAG Frauen- und Gleichstellungspolitik teilnehmen und dann auch gleich noch etwas zum Thema „geflüchtete Frauen“ beitragen konnte. Weiterlesen

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27. November 2015 – Kamerad (w): Fachgespräch zum Männerbild der Bundeswehr

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Von links nach rechts: Oberst i.G. Reinhold Janke, Doris Wagner MdB, Hendrik Quest, Dorothea Siegle, Hauptmann Petra Böhm, Dag Schölper und Henning von Bargen

Seit 2001 stehen alle militärischen Laufbahnen in den Streitkräften auch Frauen offen. In jeder fünften Bundeswehr-Uniform soll bald eine Frau stecken. Das fordert Verteidigungsministerin von der Leyen – und formuliert damit ein durchaus ehrgeiziges Ziel.

In den 15 Jahren, die seit der Öffnung aller Bundeswehr-Laufbahnen für Frauen verstrichen sind, ist der Anteil der Soldatinnen auf gerade mal 11 Prozent angewachsen. Beim Heer liegt die Quote noch deutlich darunter. Und auch bei den Männern zählt die Bundeswehr nicht gerade zu den begehrtesten Arbeitgebern in Deutschland.

Was bedeuten Soldatinnen für das Männerbild der Bundeswehr? 

Unter dem Titel „Kamerad (w)“: diskutierten wir diese Frage am 27. November 2015 in einem Fachgespräch mit ExpertInnen aus der Bundeswehr, den Medien und der Zivilgesellschaft.

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12. November 2015 – Meine Rede zu 60 Jahre Bundeswehr

Heute wird die Bundeswehr 60 Jahre alt. Ein besonderes Merkmal der deutschen Streitkräfte ist die Innere Führung. Im Zentrum der Inneren Führung steht der einzelne Soldat, die einzelne Soldatin. Er oder sie soll sich im eigenen Handeln nie allein an militärischen Befehlen orientieren –  sondern am eigenen Gewissen und an den Werten des Grundgesetzes: an Freiheit, Demokratie und den Menschenrechten. Die Innere Führung darf nicht Reformen und Sparbemühungen zum Opfer fallen. Mehr dazu in meiner Rede, die Sie hier finden.

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30. September 2015 – Innere Führung in der Krise?

 

150930 Fachgespäch Innere Führung, Doris Wagner, MdB mit Generalmajor Jürgen Weigt und Klaus Ebeling 1

Bei meinem Vortrag mit Generalmajor Jürgen Weigt und Moderator Klaus Ebeling

Bericht über unser Fachgespräch vom 30. September

„Demokratie ist für den militärischen Einsatz nicht geeignet“. Mit dieser und ähnlichen Thesen hat eine Gruppe junger Offiziersanwärter an der Bundeswehruniversität Hamburg im vergangenen Herbst einiges Aufsehen erregt. Für mich ein Grund, Experten und Interessierte Ende September in den Bundestag einzuladen, um herauszufinden, welche Spuren rund 20 Jahre Bundeswehr im Auslandseinsatz in der Inneren Führung hinterlassen haben – und welcher politische Handlungsbedarf hierbei möglicherweise entstanden ist.

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Für den 30. September 2015 – Jetzt anmelden! Fachgespräch zur Inneren Führung

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Die innere Führung in Zeiten der Einsatzarmee:
Staatsbürger in Uniform oder Experte für Kriegsführung?

„Der demokratische Diskurs ist ein Luxus, den sich ein militärischer Führer nicht leisten kann.“ Mit dieser These sorgte ein junger Offiziersanwärter zu Beginn dieses Jahres nicht nur bei den Lesern der Zeitschrift „Loyal“ für erschrockenes Erstaunen: Immerhin gehören der kritische Diskurs, politische Bildung und ethisches Bewusstsein der SoldatInnen zum Identitäts- und Markenkern der Bundeswehr. In bewusster Abgrenzung zur Wehrmacht soll die in den 1950er Jahren entwickelte „Innere Führung“ dazu beitragen, dass die Bundeswehr in innerer Struktur und äußerem Handeln den Werten der freiheitlich-demokratischen Grundordnung verhaftet bleibt. Weiterlesen

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