20. September 2016 – ExpertInnen-Gespräch zu Demografie

Doris Wagner in Jakob-Kaiser-Haus

Bei der Vorstellung des Positionspapiers

Unsere Bevölkerungspyramide steht Kopf: Die Älteren werden mehr und älter während die Zahl der jungen Menschen schrumpft. Daneben wird unsere Gesellschaft bunter: dank Zuwanderung, neuer Familienmodelle und vielfältigeren Lebensverläufen. Die demografische Entwicklung ist voller Gegensätze und führt als stille Revolution zu tiefgreifenden Veränderungen. Ich möchte diesen Wandel und somit die Zukunft aktiv gestalten. Es geht nicht um Anpassung, sondern einen Qualitätssprung nach vorn. Mein Leitmotiv ist hierfür die Generationengerechtigkeit.

In den letzten Monaten habe ich dazu als Leiterin der AG Demografie in der Fraktion mit vielen ExpertInnen zentrale Handlungsfelder erörtert. Daraus ist ein Positionspapier entstanden, Weiterlesen

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22. April 2015 – AG Demografie: Zeitpolitik für Geschlechtergerechtigkeit

Mit Prof. Klammer (Mitte) und Ulle Schauws (links)

Mit Prof. Klammer (Mitte) und Ulle Schauws (links)

Vor einem Monat war der Equal Pay Day. Wir erinnerten daran, dass Frauen noch immer 22% weniger Lohn bekommen. Das hat verschiedene Ursachen: häufigere Teilzeit, öfter in Minijobs, längere Pausen für Erziehung und Pflege oder gesellschaftliche Rollenvorstellungen, um nur einige zu nennen.

Dabei wollen viele Familien anders leben; sie wollen sich die Betreuung der Kinder und die Arbeitszeit partnerschaftlich aufteilen. Damit dies kein Wunschtraum und ihnen die Falle der ungewollten Retraditionalisierung erspart bleibt, arbeiten wir in der Fraktion an zeitpolitischen Modellen. Auch in unserer AG Demografie steht das Thema auf der Tagesordnung. Mit Prof. Ute Klammer haben wir uns eine ausgewiesene Expertin hierzu eingeladen, die sich seit vielen Jahren wissenschaftlich mit Geschlechtergerechtigkeit und Arbeitswelt beschäftigt und den ersten Gleichstellungsbericht verantwortet hat. Weiterlesen

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4. November 2014 – ‚Lebensvielfalt macht Schule‘ – Fachgespräch AG Demografie

Foto Meral Cerci

© Meral Cerci

Die Benachteiligung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund ist leider weiterhin Realität: Sie besuchen seltener Kitas,sind an Hauptschulen über- und an Gymnasien unterproportional vertreten, besuchen häufiger Förderschulen und studieren seltener.

In unserer Fraktions-AG Demografie haben wir uns heute mit der Frage befasst, was Schule in der Einwanderungsgesellschaft braucht. Hierzu konnten wir mit Meral Cerci, Bildungsforscherin an der Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf, eine äußerst kompetente Expertin begrüßen.

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