Der Bundeswehrverband fragt nach: Die zivilen Beschäftigten der Bundeswehr

Screenshot von www.dbwv.de

13. September 2017 – Wenn es um die Bundeswehr geht, sprechen wir oft nur über die fast 180.000 Soldatinnen und Soldaten. Was dabei meistens vergessen wird: neben den vielen Soldatinnen und Soldaten gibt es auch rund 60.000 zivile Beschäftigte, die für die Bundeswehr arbeiten.

Das Magazin des deutschen Bundeswehrverbands hat mich gefragt, wie wir Grüne uns die Zukunft für den zivilen Personalkörper der Bundeswehr vorstellen. Hier findet ihr meine Antworten.

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Meine Rede zum Wehrbericht

01. Juni 2017 – Und täglich grüßt das Murmeltier – Das ist der Eindruck den ich beim Lesen des Wehrberichts für das Jahr 2016 bekomme. Wie auch in den Jahren zuvor ist das Resümee des Wehrbeauftragen wieder einmal: „Es ist von allem zu wenig da“. Warum sich Personalprobleme in der Bundeswehr nicht einfach mit mehr Dienstposten lösen lassen, erkläre ich in meiner Rede zum Wehrbericht. Darin fordere ich Frau von der Leyen auch auf, die aktuellen Vorfälle um eine Gruppe rechtsextremer Soldaten restlos aufzuklären und dem Bundestag umgehend einen Zeitplan für die von ihr angekündigten Reformen vorzulegen.

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Pressemitteilung: Internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten – Red Hand Day

11. Februar 2017 – Die Bundeswehr wirbt Jugendliche immer gezielter an- und das trotz der internationalen Bemühungen gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Das ist absurd und fatal. Anlässlich des Internationalen Tages gegen den Einsatz von Kindersoldaten Red Hand Day – am 12. Februar 2017 habe ich das in einer Pressemitteilung erklärt:

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3. Dezember 2015 – Meine Rede zum Wehrbericht

Doris WagnerAuch 15 Jahre nach Öffnung der Bundeswehr für Frauen haben Soldatinnen mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen. Und das gilt nicht nur für die Vereinbarkeit von Familie und Dienst. Sondern auch für die Chancen, Karriere zu machen. In meiner Rede zum Wehrbericht 2014 zeige ich auf, was wir tun müssen, um den Soldatinnen die Anerkennung zuteil werden zu lassen, die sie verdienen.

Eine Videoaufzeichnung der Rede finden Sie hier.

 

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27. November 2015 – Kamerad (w): Fachgespräch zum Männerbild der Bundeswehr

Gruppenbild

Von links nach rechts: Oberst i.G. Reinhold Janke, Doris Wagner MdB, Hendrik Quest, Dorothea Siegle, Hauptmann Petra Böhm, Dag Schölper und Henning von Bargen

Seit 2001 stehen alle militärischen Laufbahnen in den Streitkräften auch Frauen offen. In jeder fünften Bundeswehr-Uniform soll bald eine Frau stecken. Das fordert Verteidigungsministerin von der Leyen – und formuliert damit ein durchaus ehrgeiziges Ziel.

In den 15 Jahren, die seit der Öffnung aller Bundeswehr-Laufbahnen für Frauen verstrichen sind, ist der Anteil der Soldatinnen auf gerade mal 11 Prozent angewachsen. Beim Heer liegt die Quote noch deutlich darunter. Und auch bei den Männern zählt die Bundeswehr nicht gerade zu den begehrtesten Arbeitgebern in Deutschland.

Was bedeuten Soldatinnen für das Männerbild der Bundeswehr? 

Unter dem Titel „Kamerad (w)“: diskutierten wir diese Frage am 27. November 2015 in einem Fachgespräch mit ExpertInnen aus der Bundeswehr, den Medien und der Zivilgesellschaft.

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12. November 2015 – Meine Rede zur Anerkennung von Kriegsdienstverweigerungen

Doris WagnerWir wollen, dass niemand gezwungen wird, gegen seinen Willen in der Bundeswehr zu bleiben. Deshalb argumentiere ich in meiner Rede, dass das bisherige Verfahren zur Kriegsdienstverweigerung einer kritischen Prüfung unterzogen werden sollte. Eine Abschaffung der Begründungspflicht halte ich jedoch nicht für den richtigen Weg:

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2. Februar 2015 – Fachtagung Marine/Planbarkeit – Gesprächsrunde

Marine komplett

Hier mit Fregattenkapitän Marco Thiel und Wolfgang Hellmich MdB

Herausforderungen und Arbeitsbedingungen in der Marine – Ausgewählte Fragen u. Antworten

Welche Informationen benötigt Ihre Fraktion, bevor sie einem Einsatz der Marine zustimmt?“
Ganz grundsätzlich ist der Einsatz der Bundeswehr ist immer das äußerste Mittel, unabhängig davon, welche Teilstreitkraft betroffen ist! Es muss geklärt werden, ob alle zivilen, politischen und diplomatischen Mittel ausgeschöpft worden sind. Jenseits dessen gibt es noch eine Reihe von Kriterien, die erfüllt sein müssen:
Es muss ein Mandat der VN vorliegen, die Mission muss verfassungsgemäß sein, also integriert in ein System kollektiver Sicherheit, sie muss realistische Aussicht auf Erfolg haben und Risiko und Aussicht auf Erfolg müssen in einem angemessenen Verhältnis stehen. Außerdem muss die Mission in ein politisches Gesamtkonzept eingebettet sein, es muss klar sein, ob die Marine realistisch gesehen in der Lage ist, den Auftrag zu erfüllen? Welche Einheiten und Fähigkeiten der Marine werden für den Einsatz benötigt? Steht ausreichend Personal und die entsprechende, erforderliche Ausrüstung zum angestrebten Zeitpunkt zur Verfügung? …

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29. Oktober 2014 – Pressemitteilung zum Attraktivitätsgesetz: Überfällig. Ungerecht. Unterfinanziert.

Half Face Army Girl Portrait

© John Gomez – Fotolia.com

Zum heute vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Steigerung der Attraktivität der Bundeswehr erkläre ich in einer Pressemitteilung:

Das Gesetz bestätigt einmal mehr: Frau von der Leyen ist vor allem eine Ministerin der großen Ankündigungen. Die Attraktivitätsoffensive ist völlig unterfinanziert. Die Verteidigungsministerin hat Geld verplant, das im Haushalt gar nicht vorgesehen ist. Zudem Weiterlesen

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20. März 2014 – Meine Rede im deutschen Bundestag zum aktuellen Wehrbericht 2013

 

Verantwortung und Fürsorge: Das bedeutet, wir müssen alles tun, damit die Soldatinnen und Soldaten optimal ausgerüstet und vorbereitet in den Einsatz gehen. Doch der Wehrbericht zeigt: Die Realität sieht anders aus. […]

 

Bis in die 80er-Jahre hinein waren Angehörige der Bundeswehr und der NVA gesundheitlichen Strahlungen an nicht abgeschirmten Radargeräten ausgesetzt. Viele von ihnen sind in der Folge schwer erkrankt. Trotzdem verweigert die Bundeswehr zahlreiche Betroffenen bis heute eine angemessene Entschädigung […]

Die vollständigen Reden von Doris Wagner im deutschen Bundestag zum Thema: „Jahresbericht 2013 des Wehrbeauftragten“finden sie hier:

gehalten am 20.03.2014:

http://www.bundestag.de/Mediathek/index.jsp?contentArea=common&isLinkCallPlenar=1&categorie

 

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