Der Bundeswehrverband fragt nach: Die zivilen Beschäftigten der Bundeswehr

Screenshot von www.dbwv.de

13. September 2017 – Wenn es um die Bundeswehr geht, sprechen wir oft nur über die fast 180.000 Soldatinnen und Soldaten. Was dabei meistens vergessen wird: neben den vielen Soldatinnen und Soldaten gibt es auch rund 60.000 zivile Beschäftigte, die für die Bundeswehr arbeiten.

Das Magazin des deutschen Bundeswehrverbands hat mich gefragt, wie wir Grüne uns die Zukunft für den zivilen Personalkörper der Bundeswehr vorstellen. Hier findet ihr meine Antworten.

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Meine Rede zum Wehrbericht

01. Juni 2017 – Und täglich grüßt das Murmeltier – Das ist der Eindruck den ich beim Lesen des Wehrberichts für das Jahr 2016 bekomme. Wie auch in den Jahren zuvor ist das Resümee des Wehrbeauftragen wieder einmal: „Es ist von allem zu wenig da“. Warum sich Personalprobleme in der Bundeswehr nicht einfach mit mehr Dienstposten lösen lassen, erkläre ich in meiner Rede zum Wehrbericht. Darin fordere ich Frau von der Leyen auch auf, die aktuellen Vorfälle um eine Gruppe rechtsextremer Soldaten restlos aufzuklären und dem Bundestag umgehend einen Zeitplan für die von ihr angekündigten Reformen vorzulegen.

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Meine Rede zum Wehrbericht

20. Januar 2017 – „Die Bundeswehr hat von allem zu wenig“ – so steht es im Wehrbericht 2015. Und was tut Frau von der Leyen, um die Probleme der Bundeswehr zu lösen? Sie wirft dem schlechten Geld viel neues, gutes hinterher – und kündigt per ordre de mufti ganze Heerscharen an neuen SoldatInnen an. Dass und warum diese Politik nicht hilft, erkläre ich in meiner Rede zum Wehrbericht:

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9. Juni 2016 – Erfolgreicher Einsatz für die Rechte der SoldatInnen

Bundeswehr

© Tom – Fotolia.com

Es kommt nicht alle Tage vor, dass die kleinste Oppositionspartei die Politik der Bundesregierung entscheidend verbessern kann. Umso stolzer bin ich auf einen großen Erfolg, den wir diese Woche im Verteidigungsausschuss erzielt haben: Dank meiner Initiative ist das neue Soldatenbeteiligungsgesetz in zwei Punkten geändert worden – zu Gunsten der Soldatinnen und Soldaten.

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12. Mai 2016 – Meine Rede: Soldatische Mitbestimmung – nichts als wohlklingende Paragrafen?

Die neue Fassung des SoldatInnenbeteiligungsgesetzes stärkt die Mitbestimmung der Soldatinnen und Soldaten: Künftig haben die gewählten Vertrauenspersonen ein umfassendes Recht auf Information und Unterrichtung durch die Vorgesetzten. Auch die Zahl der Regelungen, die ohne Zustimmung der Vertrauensperson nicht in Kraft treten können, steigt. Doch entscheidend dafür, dass die Interessen und Belange der Soldatinnen und Soldaten im Dienstalltag wirklich berücksichtigt werden, ist nicht das Gesetz, sondern etwas ganz anderes – wie ich in meiner heutigen Rede im Bundestag ausgeführt habe:

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29. April 2016 – Meine Rede zum Wehrbericht: Wer bin ich und wenn ja: wozu?

Unzureichende Ausrüstung, überbordende Bürokratie, schwierige Vereinbarkeit von Dienst und Familie – auch 2015 hat der Wehrbeauftragte des Bundestages wieder viele Beschwerdebriefe von Soldatinnen und Soldaten erhalten. Und jeder einzelne verdient Beachtung. Das Grundproblem der Bundeswehr aber lässt sich nicht lösen, indem wir an vielen einzelnen Schräubchen drehen. Der Bundeswehr fehlt es an einem klaren Auftrag und an einer eindeutigen Identität – wie ich in meiner Rede zum Wehrbericht erläutert habe.

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8. März 2016 – Und hergehört! Ein Beitrag zur Lage der Frauen in der Bundeswehr

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Mit Hauptmann Aline Audörsch (rechts)

Sie sind kein ganz bunter Hund mehr, aber eine Selbstverständlichkeit sind sie auch noch nicht überall: Frauen in der Bundeswehr. Die Verteidigungsministerin will den Anteil der Soldatinnen erhöhen, indem sie Frauen gezielter fördert und die Arbeitsbedingungen attraktiver macht. Eine geregelte Arbeitszeit, mehr Möglichkeiten zur Teilzeit oder Langzeitarbeitskonten sollen mehr Frauen in die Bundeswehr locken. Ob diese Rechnung wohl aufgeht? Zum heutigen Weltfrauentag hat sich die ARD-Korrespondentin Andrea Müller mal umgehört

Den Bericht zur Podiumsdiskussion dazu am 3. März gibt es hier.

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4. März 2016 – Podiumsdiskussion: „Wehrhafte Frauen“

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Mit der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (rechts) und Hauptmann Aline Audörsch (Mitte)

„Ich habe in all den Jahren schon ein etwas breiteres Kreuz aufgebaut.“ So diplomatisch brachte Hauptmann Aline Audörsch gestern Abend auf den Punkt, was viele Frauen in der Bundeswehr erleben: Sie werden nur selten offen diskriminiert. Aber allzu empfindlich sollten sie bitteschön auch nicht sein.

Mit Blick auf den Internationalen Frauentag hatte die Vertretung des Saarlands in Berlin zu einer Podiumsdiskussion eingeladen, bei der ich mit Hauptmann Aline Audörsch, mit der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Staatssekretärin im Verteidigungsministerium Dr. Katrin Suder darüber diskutiert habe, wie es den Frauen in der Bundeswehr 15 Jahre nach Öffnung aller Laufbahnen eigentlich geht – und was wir noch tun müssen, um die Bundeswehr tatsächlich geschlechtergerecht zu machen. Weiterlesen

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26. Januar 2016 – Pressemitteilung: Bundeswehr – Wir. Sind. Unattraktiv.

(Quelle: ZInFü/Hadzegova)

© ZInFü/Hadzegova

Zum heute veröffentlichten Jahresbericht 2015 des Wehrbeauftragten erkläre ich als grüne Berichterstatterin im Verteidigungsausschuss:

„Für all diejenigen, die in den letzten Wochen laut nach mehr Soldaten für die Bundeswehr gerufen haben, enthält dieser Wehrbericht eine klare Botschaft. Sie lautet: Träumt weiter!

Auch zwei Jahre nach Amtsantritt der Ministerin von der Leyen ist die Bundeswehr weit davon entfernt, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein: Schon heute wird die angestrebte Personalstärke von 185 000 Soldatinnen und Soldaten nicht erreicht. Nach wie vor fehlt technisches und medizinisches Fachpersonal an allen Ecken und Enden. Weiterlesen

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3. Dezember 2015 – Meine Rede zum Wehrbericht

Doris WagnerAuch 15 Jahre nach Öffnung der Bundeswehr für Frauen haben Soldatinnen mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen. Und das gilt nicht nur für die Vereinbarkeit von Familie und Dienst. Sondern auch für die Chancen, Karriere zu machen. In meiner Rede zum Wehrbericht 2014 zeige ich auf, was wir tun müssen, um den Soldatinnen die Anerkennung zuteil werden zu lassen, die sie verdienen.

Eine Videoaufzeichnung der Rede finden Sie hier.

 

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