Onlinegespräch am 27. August 2021

Unter der Überschrift #WegeBereiten hat das Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland Kandidierende für die Bundestagswahl zu einem Gedankenaustausch eingeladen. Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut, die mich über Dr. Irène Kilubi von

Joint Generations erreicht hat. Zumal ich bei dem Gespräch großartige SozialunternehmerInnen kennenlernen durfte.

SEND e.V. hat etwa 600 Mitglieder und vernetzt Sozialunternehmen und gibt ihnen eine gemeinsame Stimme. Es werden Allianzen mit Wirtschaft, Wohlfahrt, Wissenschaft und Politik entwickelt.

Die Frage an alle Parteien war, welche Maßnahmen wir in Bezug auf Social Entrepreneurship und soziale Innovationen in der kommenden Legislaturperiode anstoßen möchten. In diesem Ranking haben wir als beste Partei abgeschnitten, wie man in der Graphik sieht. Wir Grüne wollen Sozialunternehmen fördern, denn sie verbinden gesellschaftliche Anliegen mit unternehmerischem Handeln und ganz direkt mit sozial-ökologischen Zielen.

Wir schaffen zielgruppenspezifische Finanzierungsinstrumente, wollen die Programme der klassischen Gründungs- und Innovationsfinanzierung ausweiten und dafür sorgen, dass der Gründungszuschuss der Arbeitsagenturen nicht alleine nach wirtschaftlichem Gewinn, sondern auch von Kriterien erfolgreicher Social Startups abhängig ist. Denn es geht um gesellschaftliche Rendite und das Gemeinwohl, nicht um Gewinnmaximierung. Im Detail nachlesen kann man das im Antrag ‚Strategische Förderung und Unterstützung von Social Entrepreneurship in Deutschland’ der Grünen Bundestagsfraktion.

Auch in unseren eigenen Reihen haben wir ein tolles Beispiel dafür, wie man Politik und Sozialunternehmertum verbinden kann. Unsere grüne Stadträtin, Julia Post aus München, ist Sozialunternehmerin und zudem im Vorstand von SEND aktiv. Wir sind also bereits bestens aufgestellt und wollen diesen Bereich auch weiterhin stärken.

Es war ein sehr interessanter Austausch. Vielen Dank an SEND e.V. für die Einladung.